Satzung

§ 1   NAME, SITZ, GESELLSCHAFT

1.) Der Verein trägt den Namen „Modellflug – Club Grenzland 1956 e. V.“ (im folgenden kurz Verein genannt) und ist in das Vereinsregister eingetragen.

2.) Sitz des Vereins ist Nettetal im Kreis Viersen.

3.) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr beginnt am 01.01.1957 und endet am 31.12.1957.

4.) Der Verein wurde gegründet am Samstag, dem 20. Oktober 1956.

§ 2  ZWECK UND ZIEL

Der Verein ist eine Organisation gemeinnützigen Charakters zur Förderung des Luftsports, er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenordnung. Er bezweckt die Pflege und Förderung des Luftsports und der damit zusammenhängenden sportlichen Erziehung der Jugend, welche sowohl in sportlicher- fliegerischer, als auch in technischer Hinsicht ausgebildet wird.

Der Verein ist konfessionell neutral. Innerhalb des Vereins ist jede politische und militärische Betätigung untersagt.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3  MITGLIEDSCHAFT

1.) Die Mitgliedschaft ist freiwillig.

2.) Der Verein besteht aus:

a) ordentliche Mitglieder (OM)
b) jugendliche Mitglieder (JM)
c) passiven Mitgliedern (PM)
d) Ehrenmitgliedern (EM)

3.) Personen, die den Verein oder dem Luftsport hervorragende Dienste geleistet haben, können von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des erweiterten Vorstandes zu Ehrenmitgliedern gewählt werden, wobei sich ihre Rechte innerhalb des Vereins danach richten, ob sie vor ihrer Wahl OM, JM oder PM waren. War das neu gewählte EM vor seiner Wahl nicht Mitglied des Vereins, so ist es einem PM (OM) rechtlich gleichzustellen.

4.) Ordentliche Mitglieder können volljährige natürliche Personen werden, die sich praktisch im Sinne des § 2 betätigen.

5.) Passive Mitglieder können alle volljährigen und juristischen Personen werden, die die Förderung der Ziele des Vereins ermöglichen. Ihre Aufnahme erfolgt formlos durch den erweiterten Vorstand.

6.) Jugendliche Mitglieder können minderjährige natürliche Personen mit Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter werden, wenn sie sich praktisch im Sinne des § 2 betätigen. Die Mitgliedschaft geht nach Vollendung des 18. Lebensjahres automatisch in die eines ordentlichen Mitgliedes über.

§ 4  ERWERB DER MITGLIEDSCHAFT

1.) Anträge auf Erwerb der Mitgliedschaft sind schriftlich an den Verein zu richten.

2.) Über Anträge auf Erwerb der Mitgliedschaft entscheidet der erweiterte Vorstand.

3.) Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Beschluß über die Aufnahme. Wegen der Beitragspflicht gilt § 9.

§ 5  RECHTE DER MITGLIEDER

1.) Alle Mitglieder einer Mitgliedsart (OM, JM, EM) sind gleichberechtigt.

2.) Alle Mitglieder sind berechtigt, bei der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen.

3.) Jedes Mitglied (ausser PM) kann in den Vorstand gewählt werden. Ebenso können alle ordentlichen Mitglieder zum 1. bzw. 2. (geschäftsführenden) Vorsitzenden gewählt werden.

4.) Gegen alle Beschlüsse des Vorstandes kann die Entscheidung der Mitgliederversammlung angerufen werden. Bei Entscheidungen der Mitgliederversammlung entscheidet einfache Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit die Stimme des 1. Vorsitzenden.

§ 6  PFLICHTEN DER MITGLIEDER

1.) Alle Mitglieder sind verpflichtet, den Vorstand in der Erreichung seiner Ziele nach § 2 zu unterstützen und sich an den gemeinsamen Arbeiten des Vereins zu beteiligen.

2.) Die Mitglieder haben die Vereinssatzung einzuhalten und die im Rahmen dieser Satzung getroffenen Entscheidungen des Vereins durchzuführen. Insbesondere ist die Flugplatzordnung zu beachten.

3.) Die Einhaltung der Satzung setzt ihre Kenntnis voraus. Sie ist daher jedem Mitglied bei seinem Eintritt auszuhändigen. Das neue Mitglied hat seine Kenntnis und Anerkennung der Satzung unterschriftlich dem Vorstand zu bestätigen.

§ 7  BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT

1.) Die Beendigung der Mitgliedschaft kann

a) durch Austritt
b) durch Ausschluß
c) durch Tod
d) durch Verlust der Rechtsfähigkeit erfolgen.

2.) Der Austritt aus dem Verein ist nur mit dem Ablauf des Geschäftsjahres zulässig. Ist die Austrittserklärung nicht bis spätestens zum 15. September des laufenden Jahres (Datum des Poststempel) dem geschäftsführenden Vorsitzenden des Vereins mittels eingeschriebenen Brief zugestellt, so bleiben die dem Mitglied aus der Zugehörigkeit zum Verein erwachsenen Zahlungsverpflichtungen für das folgende Jahr bestehen. Die Austrittserklärung gilt in diesem Falle als nicht gegeben, hat also gegebenenfalls in aller Form neu zu erfolgen.

3.) Der Ausschluß eines Mitgliedes erfolgt auf Grund eines gültigen Abstimmungsurteils einer einfachen Mehrheit der Mitgliederversammlung.

4.) Der Antrag auf Erlaß eines Ausschlußurteils kann vom erweiterten Vorstand  oder von einer Gruppe von mindestens 10 OM (¼) OM bei dem geschäftsführenden Vorsitzenden des Vereins gestellt werden, wenn ein Mitglied

a) grob gegen diese Satzungen, die Flugplatzordnung oder die Beschlüsse und Anordnungen der Organe des Vereins schuldhaft verstößt,
b) durch sittenloses und ehrenrühriges Verhalten das Ansehen oder die Interessen des Vereins erheblich schädigt,
c) trotz Anmahnung in gröblicher Weise gegen den Geist der Vereinskameradschaft verstößt oder den Frieden des Vereins schuldhaft stört,
d) trotz dreimaliger schriftlicher Aufforderung seinen fälligen Beitrag nicht binnen sechs Wochen gezahlt hat,
e) trotz Erinnerung dreimal unentschuldigt den turnusmäßigen Sitzungen und sonstigen Zusammenkünften des Vereines fernbleibt.

5.) Das Urteil stellt der geschäftsführende Vorsitzende dem ausgeschlossenen Mitglied im eingeschriebenen Brief zu mit Rückschein. Gegen dieses Urteil kann das ausgeschlossene Mitglied innerhalb vier Wochen (gerechnet vom Datum des Poststempels des eingeschriebenen Briefes an) Berufung bei der Mitgliederver- sammlung einlegen. In einer zu diesem Zweck vom 2. Vorsitzenden einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung hat das ausgeschlossene Mitglied die Gründe, die gegen eine Ausschließung sprechen, anzuführen. Durch Abstimmung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit über den Berufungsantrag. Bei Stimmengleichheit gilt § 5 Abs. 4.

6.) Bei Ausscheiden eines Mitgliedes bestimmt der Vorstand bzw. die Mitgliederversammlung den Tag des Ausscheidens. Wegen der Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge gilt § 9 Abs. 8.

7.) Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht in keinem Falle ein Entschädigungs- oder Schadensersatzanspruch irgendwelcher Art gegenüber dem Verein oder seien Organen. Insbesondere erlischt mit dem Ende der Mitgliedschaft jeder Anspruch auf einen Anteil an dem Vereinsvermögen.

§ 8  WIEDEREINTRITT

1.) Ein auf eigenen Wunsch ausgeschiedenes Mitglied kann nach den für die Aufnahme allgemein geltenden Vorschriften der §§ 3 und 4 wieder aufgenommen werden.

2.) Ein ausgeschlossenes Mitglied kann nur durch Beschluß einer ¾ Mehrheit einer ordentlichen Mitgliederversammlung wieder aufgenommen werden.

§ 9  BEITRÄGE

1.) Die Aufnahmegebühr regelt die Geschäftsordnung.

2.) Ordentliche Mitglieder zahlen einen Monatsbeitrag. Beiträge und Aufnahmegebühr werden von der Mitgliederversammlung festgelegt, besonders berücksichtigt werden die Beiträge der Jugendlichen.

3.) Ehrenmitglieder sind von jeder Beitragspflicht befreit.

4.) Eine evtl. Änderung der Beitragshöhe kann nur auf Antrag des Vorstandes von einer einfachen Mehrheit der Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei Stimmengleichheit siehe § 5 Abs. 4.

5.) Die Beiträge sind am ersten eines jeden Monats im voraus fällig.

6.) Der erweiterte Vorstand ist berechtigt, die Beiträge zu stunden oder zu ermäßigen, falls die wirtschaftlichen Verhältnisse eines Mitgliedes diese Maßnahme gerechtfertigt erscheinen lassen. Antrag ist an den Vorstand schriftlich einzureichen.

7.) Die Beiträge sind für das betreffende Geschäftsjahr zu entrichten, in welcher die Mitgliedschaft erworben wird oder durch Austritt oder Ausschluß erlischt.

§  10

1.) Der Verein haftet nicht für evtl. Personen- oder Haftschäden, die seinen Mitgliedern

a) in der Werkstatt
b) beim Flugbetrieb
c) auf dem Wege zu oder von a) und b) zustoßen, es sei denn im Rahmen
der vom Verein abgeschlossenen Pflichtversicherungen.

§  11 STIMMRECHT

1.) Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung steht nur den ordentlichen und Ehrenmitgliedern zu, die ihre Beitragspflichten pünktlich und ordentlich erfüllt haben.

2.) Passive und jugendliche Mitglieder haben in den Mitgliederversammlungen kein Stimmrecht.

§  12 ORGANISATION

1.) Der Verein wird von folgenden Organen verwaltet:

  1. a) Mitgliederversammlung
    b) Vorstand
    c) erweiterter Vorstand

2.) Über jede Sitzung des Vorstandes, des erweiterten Vorstandes, einer ordentlichen Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu führen, die die Anträge, Ergebnisse oder Beschlüsse der Sitzung bzw. Versammlung enthalten soll. Sie ist von dem Vorsitzenden der betreffenden Versammlung oder Sitzung zu unterschreiben. Außer den oben aufgeführten Hauptpunkten hat die Niederschrift zu enthalten:

a) Ort und Tag der Verhandlung
b) Tagesordnung
c) Zahl der erschienen Mitglieder
d) Gang der Verhandlungen im allgemeinen

3.) Der Verstand und der erweiterte Vorstand werden durch Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

4.) Der erweiterte Vorstand führt die Geschäfte nach der Geschäftsordnung.

5.) Die Vorstandsmitglieder können ihre Ämter jederzeit niederlegen. Beim Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes wählt der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein Mitglied kommissarisch zum Vorstandsmitglied. Die Entlastung des ausscheidenden Vorstandsmitgliedes erfolgt bei der nächsten Mitgliederversammlung.

§ 13  DER VORSTAND

1.) Im Sinne des Vereinsrecht insbesondere des § 26 BGB vertritt der 1. Vorsitzende alleine und bei seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende alleine den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

2.) Der geschäftsführende Vorstand besteht aus:

  1. Vorsitzender
    2. Vorsitzender
    Schriftführer
    Kassierer
    Jugendwart

Der erweiterte Vorstand besteht aus:

Vorstand (siehe Abs. 2)
Flugleiter
Platzwart

3.) Der geschäftsführende Vorstand beruft den erweiterten Vorstand sooft er es für notwendig hält ein oder wenn es mindestens zwei Mitglieder des erweiterten Vorstandes unter schriftlicher Begründung beantragen. Die Sitzung muß dann spätestens 14 Tage nach Eingang des Antrages (Poststempel) stattfinden.

4.) Den Vorsitz bei den Vorstandssitzungen führt der 1. Vorsitzende oder bei dessen Abwesenheit der 2. Vorsitzende.

5.) In den Sitzungen des Vorstandes entscheidet die einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder. Bei Stimmengleichheit gilt § 5 Abs. 4.

6.) Jedes abwesende Mitglied des Vorstandes kann seine Stimme durch schriftliche Vollmacht einem anderen Vorstandsmitglied übertragen. Diese ist vor der Sitzung dem 2. Vorsitzenden zu übergeben.

7.) Beschlüsse des Vorstandes können im Ausnahmefall auch schriftliche gefaßt werden, es sei denn, daß mindestens zwei Mitglieder des erweiterten Vorstandes mündliche Beratung und Stimmabgabe verlangen.

8.) Der Verein wird in allen gerichtlichen und außergerichtlichen Angelegenheiten durch den 1. Vorsitzenden alleine vertreten, das Gleiche gilt auch bei der Unterzeichnung von Urkunden und Verträgen, durch die der Verein eine rechtliche Verpflichtung übernimmt.

9.) Bei laufenden Geschäftsangelegenheiten genügt eine Unterschrift des 1. oder 2. Vorsitzenden alleine, sofern diese Geschäfte minderer Bedeutung sind.

10.) Der Vorstand hat die Beschlüsse der Mitgliederversammlung auszuführen und dieser alle zur Erreichung der Ziele des Vereins nach § 2 angemessenen Vorschlägen zu unterbreiten.

11.) In besonders wichtigen Angelegenheiten, die der Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorgelegt werden sollen, deren Erledigung aber nicht bis zur Einberufung einer solchen Versammlung warten kann, ist der Vorstand berechtigt, selbst zu handeln. Er ist aber verpflichtet in einem solchen Falle, soweit erkennbar, den mutmaßlichen Beschluß der Mitgliederversammlung zu respektieren. Auch hat er der nächsten Mitgliederversammlung hierüber Rechenschaft abzulegen.

12.) Die Teilnahme von Nichtmitgliedern des Vorstandes an den Sitzungen ist nur mit Genehmigung des 1. bzw. 2. Vorsitzenden möglich, ebenso die Teilnahme von Nichtmitgliedern des Vereins.

§ 14  DIE MITGLIEDERVERSAMMLUNG

1.) Die ordentliche Mitgliederversammlung muß einmal jährlich, und zwar im I. Quartal stattfinden. Die Tagesordnung erhält jedes Mitglied mindestens 14 Tage vor der Versammlung schriftlich zugestellt.

2.) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann vom 1. Vorsitzenden, wenn er es für notwendig erachtet, einberufen werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist außerdem einzuberufen, wenn dies von drei Mitgliedern des erweiterten Vorstandes oder 10 % der Gesamtzahl der Mitglieder verlangt wird. Für die Frist und Form der Bekanntmachung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gilt Abs. 1.

3.) Alle Anträge, welche einzelne Mitglieder in einer Versammlung behandelt haben wollen, müssen spätestens drei Wochen vor der Versammlung schriftlich eingereicht und allen Mitgliedern mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung bekanntgegeben werden. Anträge, die diese Voraussetzung nicht erfüllen, können nur dann zur Abstimmung gebracht werden, wenn sich eine Mehrheit von mindestens 2/3 der in der Versammlung anwesenden Mitglieder dafür ausspricht.

4.) Die Mitgliederversammlung hat die Vereinsangelegenheiten satzungsgemäß zu erledigen. Etwaige grundsätzliche Entscheidungen gemäß § 13 Abs. 12 sind von der folgenden Mitgliederversammlung zu genehmigen. Erteilt die Mitgliederversammlung die Genehmigung nicht, so haben die Verantwortlichen (Vorstandsmitglieder) ihre Posten zur Verfügung zu stellen. Sie können sich jedoch auch dann der Wiederwahl stellen.

5.) Jedes volljährige Mitglied hat eine Stimme. Entscheidungen werden, falls in dieser Satzung in bestimmten Fällen Sonderregelungen vorgesehen sind, durch einfache Stimmenmehrheit geregelt. Bei Stimmengleichheit gilt § 5 Abs. 4.

6.) Auf der Mitgliederversammlung nicht anwesende stimmberechtigte Mitglieder können sich auf Grund schriftlicher Vollmacht durch ein anderes stimmberechtigtes Mitglied vertreten lassen. Die Vollmacht muß dem 1. bzw. 2. Vorsitzenden als Versammlungsleiter vor Beginn der Tagesordnung vorgelegt werden. Kein Mitglied der Versammlung darf jedoch mehr als ein abwesendes stimmberechtigtes Mitglied zugleich vertreten.

7.) Die Anwesenheit von Nichtmitgliedern des Vereins bei Mitgliederversammlungen ist nur mit Zustimmung des Vorstandes gestattet.

8.) Die Gültigkeit der Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist gewährleistet, wenn der Vorstand festgestellt hat, daß die Einladung fristgerecht nach § 14 Abs. 1 erfolgt ist.

9.) Der ordentlichen Mitgliederversammlung sind folgende Angaben vorbehalten:

a) Entgegennahme des Geschäftsberichtes für das abgelaufene Geschäftsjahr
b) Annahme des Kassenberichtes des oder der von der Mitgliederversammlung zuvor gewählten Kassenprüfer. Die Rechnungslegung hat aus einem Einnahme- und Ausgabebericht zu bestehen. Die Rechnungsprüfer haben den Jahresabschluß zu prüfen, bekanntzugeben und mit einem Vermerk über das Prüfungsergebnis zu versehen. Erst nach Erledigung der Formalitäten darf dem Vorstand Entlastung erteilt werden.

10.) Bei mehreren Bewerbern für einen Vorstandsposten erfolgt geheime Wahl, ansonsten kann offen gewählt werden. In allen anderen Angelegenheiten bestimmt der 1. Vorsitzende über die Form der Abstimmung wenn sich nicht eine einfache Mehrheit der Mitgliederversammlung für ein anderes Abstimmungsverfahren ausspricht.

§ 15  ÄNDERUNG DER SATZUNG

1.) Zur Änderung der Satzung, mit Ausnahmen des § 2, bedarf es einer ¾ Mehrheit der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen. Für die Beschlußfähigkeit der Mitgliederversammlung gilt insbesondere der § 14 Abs. 8. Zur Änderung des § 2 der Satzung bedarf es eines einstimmigen Beschlusses.

§ 16  AUFLÖSUNG DES VEREINS

1.) Über die Auflösung des Vereins kann nur eine Mitgliederversammlung entscheiden, wenn bei der Einladung hierauf ausdrücklich hingewiesen wurde.

2.) In dieser Mitgliederversammlung müssen mindestens ¾ sämtlicher Mitglieder des Vereins vertreten sein

3.) Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlußfähig, so kann eine zweite einberufen werden. Alsdann kann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder die Auflösung beschlossen werden.

4.) Die Auflösung erfolgt nur dann, wenn ¾ der in der Sitzung anwesenden Mitglieder dafür stimmen.

5.) Im Falle der Auflösung des Vereins fällt sein Vermögen dem Deutschen Roten Kreuz zu.

§  17

Bei Ungültigkeit eines Teils dieser Satzung wird die Gültigkeit der übrigen Teile nicht berührt. Wenn nichts anderes vereinbart, kommen nur für den ungültigen Teil dieser Satzung die einschlägigen §§ des BGB zum Zuge.